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Über uns

Das Linden-Theater feierte 2007 sein 50jähriges Jubiläum. Am 6. September 1957 eröffnete Heinrich Bucco das fünfte Kino der Stadt Frechen an der Lindenstraße in Frechen. Bis in die 90er Jahre hinein führte er dieses Kino mit Hilfe seiner Frau Dorothea. Sein Markenzeichen war der Uraltkäfer (Baujahr ’57), der vor jeder Vorstellung aus dem Kassenraum, der als Garage diente, gefahren werden musste. Sie überstanden mit dem Linden-Theater die schwierigen 60er und 70er Jahre, in denen die meisten Kinos dem weitverbreiteten Kinosterben zum Opfer fielen.

1978 entstand am Frechener Gymnasium der Schüler-Film-Club (SchüFi), der über einen Zeitraum von 10 Jahren eine feste und erfolgreiche Institution war. Jeweils dienstags wurde in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Frechen ein mehr oder weniger aktueller Film im 16mm Format vorgeführt. Bedingt durch die vorhandene Technik musste nach 45 Minuten Programm eine Filmwechselpause eingelegt werden, was den sehr interessierten „Schüfianer“ dank der geringen Eintrittspreise nicht störte.

Dieser Club ging dann 1990 über in den Frechen-Film e.V. , der von da an mit Unterstützung der Stadt Frechen einmal wöchentlich donnerstags eine Vorstellung mit dem „Frechen-Film Film“ im Linden-Theater durchführte. Schon nach kurzer Zeit hatte sich dieser besondere Termin etabliert und man konnte auf steigende Besucherzahlen blicken. 1993 musste Heinrich Bucco den Spielbetrieb aus gesundheitlichen Gründen einstellen. Inzwischen ist der Mittwoch zum Frechen-Film-Tag geworden.

Durch die Erfolge von Frechen-Film bestärkt, pachteten einige Mitglieder das Kino, und der Linden-Theater e.V. war geboren. Unter dieser Führung mauserte sich das Linden-Theater zum ältesten, noch im ursprünglichem Zustand befindlichen Kino „Deutschlands“. Ziel des Vereins ist es, das Linden-Theater in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten und den Kinobesuchern mit aktuellen Filmen und neuester Technik das Metier Film näher zu bringen.

Der Frechen-Film e.V. beschränkt sich seitdem auf die Auswahl „künstlerisch anspruchsvollerer“ Filme für „seinen“ Tag im Linden-Theater.